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Insel Rügen – vielfältige Natur, Landschaft und Bauwerke

Rügen bekannt für die Kreideküsten und feinsandigen Stränden, hat uns schon gleich am ersten Tag fasziniert. Die vielfältige Natur, Steilküsten und Strände, ebenso die Landschaft und Bauwerke bieten Motive für jeden Geschmack.

Über Rügen

Rügen ist die flächengrößte und mit rund 77.000 Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Die Insel hat eine Fläche von 926 km²  eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord) und eine maximale Breite von 41 km im Süden. Ebenfalls durch die Eiszeit bedingt ist Rügen sehr hügel- und wasserreich.

Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten und Lagunen (Bodden und Wieke) sowie vorspringende Halbinseln und Landspitzen stark gegliedert. 2011 erhielt der Nationalpark Jasmund den Status „Weltnaturerbe“ 

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Wasserturm Ruine

Unser erster Ausflug ging zur Wasserturm Ruine bei Lietzow. Geparkt haben wir am öffentlichen Parkplatz Boddenstraße/Ecke Nordstraße in Lietzow (Koordinaten N: 54.4853193 – E: 13.5074453). Von hier aus ist es ca. 1 km bzw. ca. 20min. zu Fuß bis zur Wasserturmruine.

Wasserturm Ruine Schloss Semper
Fenster Wasserturm Ruine Schloss Semper

Der Wasserturm wurde zusammen mit dem Schloss Semper um 1920 erbaut. Errichtet wurde der Wasserturm auf der höchsten Stelle im Park mit einer Fassade aus Feldsteinen, da der Turm einen mittelalterlichen Anschein erwecken sollte. Bis ins Jahr 1953 war der Wasserturm in Funktion, im Gegensatz dazu dient er heute als beliebtes Fotomotiv. 

Wasserturm Ruine Schloss Semper

Der Hexenwald

Unweit der Wasserturm Ruine befindet sich der Hexenwald. Ein aus über 80 Jahre alten Krüppelbuchen bestehende Baumgruppe. Bereits von weiten konnten wir diese skurrilen und auch gleich magisch und mysteriös wirkende Bäume sehen. Die Äste der Bäume sind so bizarr ineinander verschlungen, so dass es von der Ferne fast wie ein riesiger Regenschirm aussieht. Ein wahrhaft mystischer Ort.

Hexenwald Krüppelbuchen
Hexenwald Krüppelbuchen
Hexenwald Krüppelbuchen
Hexenwald Krüppelbuchen

Diese als Süntelbuchen bezeichnete Buchenart ist eine außergewöhnliche dendrologischen Rarität. Diese Gebilde sind nicht das Ergebnis einer Zucht sondern eine sehr seltene Mutation. Aufgrund ihres wundersamen Wuchses werden sie im Volksmund auch Hexenbuchen genannt.

Hexenwald Krüppelbuchen
Hexenwald Krüppelbuchen
Hexenwald Krüppelbuchen

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Koloss von Prora

Der Koloss von Prora, auch als Prora Ruinen oder ehemaliges KdF-Bad bezeichnet, ist wohl jedem bekannt. Uns hat dieser riesige Komplex schon sehr interessiert. Geparkt haben wir am öffentlichen Parkplatz bei den Prora Ruinen (Koordinaten N: 54.4564430 – E: 13.5674440).

Ursprünglich bestand der Koloss von Prora aus acht aneinander gereihten baugleichen Blöcken mit einer Länge von insgesamt 4,5 km entlang der Prorer Wiek. Nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Planer sollten in diesem Komplex, durch die Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF), folglich hier einmal 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Der Beginn des 2. Weltkrieges verhinderte aber die Fertigstellung. 

Während des 2. Weltkrieg dienten Teile der Bauten als Ausbildungsstätte für Luftwaffenhelferinnen und der Polizeibataillon. 1943 wurden Teile des südlichen Blocks ausgebaut um Ersatzquartiere für ausgebombte Hamburger zu schaffen. Ab 1944 diente die Anlage der Wehrmacht als Lazarett. 1945 sprengte die Rote Armee Teile des Nordflügels. Drei Blöcke wurden schwer beschädigt aber nicht zerstört. 

Prora Ruinen Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste

Zwischen 1948 und 1953 nutzte die Rote Armee die Bauten. Später zog, in die verbliebenen fünf Blöcke auf einer Länge von 2,5 km, die Nationale Volksarmee der DDR in die Anlage. Das umliegende Areal wurde über Jahrzehnte zum Sperrgebiet und somit unzugänglich für die Öffentlichkeit.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 übernahm die Bundeswehr die Anlage, stellte die Nutzung aber Ende 1992 ein und verlies Prora. 

Seit Anfang 1993 ist das Gelände öffentlich zugänglich.1994 wurde Prora unter Denkmalschutz gestellt.

Heute finden sich im südlichen Teil des Komplexes unter anderem Eigentums- und Ferienwohnungen, verschiedene Cafés sowie ein Hotel. Gefolgt von dem Museum „Prora Zentrum“ sowie die 2011 eröffnete Jugendherberge.

Im nördlichsten Teil der Anlage befinden sich die „Prora Ruinen“

Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste
Prora Ruinen ehemaliges KdF Bad
Koloss von Prora Lost Place Rügen Insel Ostseeküste

Aber auch der Strand von Prora ist beeindrucken schön

Strand Prora mit Blick auf Hafen Neu Mukran Prorer Wiek

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Kap Arkona

Ebenfalls haben wir das Kap Arkona besucht. Geparkt hatten wir am öffentlichen Parkplatz neben dem Leuchtturm (Koordinaten N: 54.6800090 – E: 13.4320960). 

Das Kap Arkona ist eine 43 Meter hohe, aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste auf der Halbinsel Wittow im Norden der Insel Rügen. Das Flächendenkmal Kap Arkona gehört neben dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist ein sehr beliebtestes Ausflugsziele auf Rügen.

Am Kap befinden sich zwei Leuchttürme,

Leuchttürme Kap Arkona Rügen

ein Peilturm und zwei Militärbunker.

Peilturm Kap Arkona Rügen

Kap Arkona wird oft als der „nördlichste Punkt Rügens“ bezeichnet, was jedoch nicht stimmt. Ungefähr 1 km weiter nordwestlich befindet sich eine Stelle der Steilküste, Gellort genannt, die noch etwas weiter nördlich gelegen ist. Direkt am Fuße des Gellorts liegt der 165 Tonnen schwere Findling Siebenschneiderstein, welcher über eine Treppe erreichbar ist. 

Aussichtspunkt Gellort Kap Arkona Rügen
Teppe zum Siebenschleiferstein Gellort Kap Arkona Rügen

In westlicher Richtung sind wir dann weiter am Strand geschlendert und über den Weg durch den Wald wieder zurück.  

Nordstrand Kap Arkona Rügen
Strand Kap Arkona Rügen
Strand Kap Arkona Rügen

Damit sind wir auch schon am Ende unseres Beitrages angelangt. Wenn Dir unser Beitrag gefallen hat, freuen wir uns über ein Klick bei „Gefällt mir“ oder auch über ein Kommentar von Dir.

Wir freuen uns auf eine spannende neue Woche und wünschen Dir einen guten Wochenstart.

Liebe Grüße

Yvonne und Thorsten

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